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 Betreff des Beitrags: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Do 11. Dez 2008, 22:54 
Großmeister
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So wie versprochen habe ich mir Heute Abend die ersten 2 Stunden Zeit für mein Mamut Projekt ermogelt und möchte euch an meiner Arbeit teil haben lassen.

Kritik, Gedanken und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht ! Ich baue schließlich das erste mal mit diesen Materialien und etwas in dieser Größe und viele Fehler lassen sich sicher vermeiden wenn ihr mir dabei helft =)

Aber lange Rede kurzer Sinn, hier mein Projektbericht, den ich nun immer wieder fort setzen werde.

Das Projekt :

Mir schwebt derzeit eine Stadtkampfplatte vor, die die Athmosphäre Berlins um 1945 treffen soll. Ich bin kein Freund von CityFights, die eigentlich nur deswegen so heissen, weil 4 Gebäude auf der Platte stehen. Ich habe daher vor bis auf 2 Straßen, die sich paralel zu einander über den Tisch ziehen die Stadt wirklich "dicht" zu bauen und so Infanterie einen Vorteil zu verschaffen. Ausserdem will ich einen Imperialen Verwalltungsbunker + angeschlossenes Orbitallandefeld bauen. Genau wie eine kleine Hafenanlage mit zerstörten Lagerhäusern. Dazu kommt in der Mitte des Feldes über die kurze Kante ein Kanal, der nur durch 2 Brücken zu überwinden sein soll (die Straßen verlaufen über die langen Kanten).

Insgesammt sieht die Featureliste in etwa so aus :
  • Spielfeld auf 6 Kacheln zu je 60x60 cm Größe
  • Spielfeldgröße zusammen gelegt 180x120 cm
  • Imperialer Kommandobunker (Großer Bau mit Verteidigungsstellung) eine Platte
  • Imperiale Orbitallandeplattform mit angeschlossenem technischem Gebäude (Radar, Treibstofftanks etc pp) eine Platte
  • Große Transitstraße für Kriegsmaschienen (Stadtautobahn) zieht sich über die gesamte Länge der langen Spielfeldkante
  • Normale Stadtstraße für normale Panzer zieht sich über die zweite lange Spielfeldkante, verbindet alle 6 Spielfeldkacheln
  • Kanal in der Mitte des Spielfeldes über die kurze Spielfeldkante
  • 2 Brücken über den Kanal + Besfestigung (eine Brücke je Straßentyp)
  • Mehrere zerstörte Häuserfronten am Spielfeldrand (zum begrenzen des Spielfeldes)
  • Mehrere "Hochhäuser"-Ruinen verteilt über das gesamte Spielfeld
  • Kleine Hafenanlage mit Landungssteg + 2 beschädigten Lagerhallen + kleinem Treibstoffdepot für Schiffe
  • Diverse Bunker, Krater, Leitungen und andere Accesoirs

Der Bau beginnt, Skizze für den Aufbau :

Meine Skizze entstand während den Simpsons auf dem Bett und einem einfachen Collegeblock mit Hilfe von GeoDreieck und Bleistift.
Sie gibt die groben Größen in einem Maßstab von 1 zu 10 wieder und soll mir während des Baus helfen zu wissen, was ich eigentlich einmal
vor hatte.

Bild

Legende :
[list]
[*] HB = Häuserblock
[*] LB = Lagerbau
[*] MB = Mauerbau (einzelne Mauer zum Abschluß)
[*] IF = Imperiuale Festung
[*] OL = Orbitales Landefeld
[*] --- = Begrenzung Straßen
[*] ___ = Begrenzung durch Mauern

Nachtrag : Das nicht näher gekennzeichnete Gebilde in der Mitte ist der Kanal, das Gebilde auf der rechten unteren Seite die Anlegestelle.

Erster Bauschritt : Kachel mit Kanal bauen :

Als Base für meine zukünftige Platte verwende ich eine 4mm starke Sperrholzplatte um dem ganzen Konstruck etwas mehr Stabilität zu verleihen.
Auf diese Platte werde ich zuerst 3 Styrodur Platten mit der Stärke 2cm auflegen um Höhen und Tiefen abbilden zu können. Ganz oben auf werde
ich eine 5mm Starke Depron Hartschaumplatte kleben, die mir später dabei helfen soll Bürgersteige hervor zu heben, indem ich Straßen und ähnliches ausschneide.

Bild

Der erste Schritt ist unweigerlich den Kanal anhand der Skizze aus zu schneiden. Das ist soweit eigentlich kein Problem, solange man nicht wie ich grade dem
Irrglauben anheim fällt, dass eigene Messer wäre SCHARF ! Tja dumm gelaufen, da ich noch nie Styrodur verarbeitet habe, stellte ich mir erst recht spät die Frage,
warum meine Schnitte so unsauber waren und die in den Tutorials die ich bisher gelesen habe eher sauber waren ... nun ja.

Bild

nichts desto Trotz wächst der Graben, man denkt sich ja erstmal nichts dabei.

Bild

Die Schaschlick Spieße dienen übrigens der Fixierung der Platten, die ich erstmal nicht zusammen geklebt habe. Gott sei dank wie sich später noch zeigen wird.

Bild

Hier ist der Graben dann "fertig" ausgeschnitten. Wie man sehr schön sieht sehr schön fransig ausgeschnitten. Was mir allerdings erst wirklich seltsam vorkam, als ich
die 5mm Platten begann zu schneiden. Von denen wusste ich, dass die Schnittkanten glatt werden sollten.

Nun aber der Reihe nach.

Nachdem ich den Graben "ausgekratzt" hatte nutzte ich die Styrodurplatten als Schablonen für mein Depron um die Form ab zu zeichnen.

Bild

und schnitt dann das Depron zu. Als auch hier wirklich unsaubere Kanten auftauchten entschied ich mich dann doch tatsächlich einmal einen "frischen" Kater
aus zu packen und siehe da ... die Schnittkanten wurden eins A.

Man merke also, Styrodur und Depron IMMER mit ganz scharfen Messern schneiden. Klang und Gefühl dabei sollten wie beim schälen einer Kartoffel sein, dann klappt
es auch mit den glatten Kanten.

Bild

So sah dann das nächste Zwischenergebniss aus und inzwischen ärgerte mich der unsaubere Graben extremst.

Aaaaalso glatt schälen ! Sau Arbeit, macht sau viel Dreck und es bringt einem Ärger von der Frau ein, die neben einem Popstars schaut ... egal, da muss Man(n) durch !

Bild

Naja nicht perfekt, aber deutlich besser.

Der nächste Schritt war dann den Straßenverlauf aus dem Depron aus zu schneiden. Das ist ja kein Problem !

Denkt man sich zumindest, gehen wir nochmal ein Bild zurück :

Bild

Wo ist auf diesem Bild der Fehler, wenn man es mit meinem Bauplan vergleicht ? Richtig es ist Spiegelverkehrt ! Oh man ich war schon dabei in die Tischplatte zu beißen !
Ich hatte das Model beim glätten der Kanalwände falsch wieder zusammen gesetzt, eben invertiert. Leider merkte ich das erst, NACHDEM ich die Straßen ausgeschnitten hatte.

Aber nun ja was solls, man ist ja Modellbauer, also alles richtig rum zusammen gebaut (Ich dankte Gott schon für die Eingabe alles NICHT sofort zu verkleben ?) und mit etwas Geschnitze und ein paar mehr Depron Teilen als ursprünglich geplant kam ich zu dem Ergebniss, dass ich wollte.

Bild

Alles so wie es auf dem Plan vorgesehen war.

Bild

Noch ein Bild von der "Flickenlösung" und zu guter letzt eine Gesamtansicht.

Bild

Jetzt, nachdem ich alles noch einmal kontrolliert hatte, klebte ich die Styrodurplatten zusammen. Zuerst fix die Umrisse auf das Sperrholz gezeichnet, einfach die
Kanten nach gezogen, und dann etwas Leim zwischen den Schichten verteilen und alles gut zusammen drücken. Aber vorsicht, verteilt dabei euer Gewicht so gut es
geht Styrodur neigt zum eindrücken !

Bild

Wer es mag kann zur Sicherung des ganzen auch noch Schaschlickspieße durch die Schichten bohren, die Löcher kann man am Ende gut verdecken, ich beließ es nun
dabei.

Mein Stand für Heute Abend sieht also wie folgt aus :

Bild

Und was habe ich dabei gelernt ?

1. Styrodur und Depron IMMER mit einem wirklich scharfen Messer schneiden um scheussliche "Fetzen" zu vermeiden !
2. Das eigene Model auch zwischen den Schritten immer wieder ANSEHEN ob alle Ausrichtungen etc. auch stimmen.
3. Kleben und fixieren immer so spät wie möglich, aber so früh wie nötig !

So viel erstmal von mir =)

mfg Henning

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Zuletzt geändert von Henning am Do 5. Mär 2009, 11:21, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Do 11. Dez 2008, 23:24 
Diorama-Künstler
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Erstmal ein herzliches Willkommen auch von mir :klatsch:

Und dann ein riesengroßes Lob für die fantastische detaillierte Vorgehensweise bei deinem Projekt :danke:

Da kann man als Neuling richtig mitverfolgen, wie das alles wächst und welche Fehler man vermeiden kann.

Einfach klasse. Ich freu mich schon drauf, dich bei den nächsten Schritten sozusagen interaktiv zu begleiten :happy2:

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Alles Gute existiert nur, weil jemand mehr tut, als er tun muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Do 11. Dez 2008, 23:35 
Diorama-Künstler

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Chrisi81 hat geschrieben:
Und dann ein riesengroßes Lob für die fantastische detaillierte Vorgehensweise bei deinem Projekt :danke:

Da kann man als Neuling richtig mitverfolgen, wie das alles wächst und welche Fehler man vermeiden kann.


Da muss ich Chrisi vollkommen Recht geben. Ich hoffe der Detailierunggrad Deiner weiteren Arbeiten bleibt so. Ist echt genial! Und das Dokumentieren der Fehler find ich Spitze. Daraus lernt man ja bekanntlich am meisten! Bitte weiter so... äääähhhh natürlich nicht mit den Fehlern... ;) Aber wenn Du sie weiter so schön dokumentierst, waren sie nicht umsonst, denn ich und meine Anfängerkollegen hier werden es Dir danken!!!

Servus
Sita


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Fr 12. Dez 2008, 01:55 
Diorama-Künstler
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Hiho Hennig!

Das sieht sehr vielversprechend aus! Also Mortheimplatte meets 40k! Freue mich schon sehr auf ein weiteres Update! Und ich wünsche dir gutes Gelingen, genug Zeit und Durchhaltevermögen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Fr 12. Dez 2008, 10:16 
Großmeister
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Vielen Dank für die netten Worte ! =)

Das alleine ist schon ermutigung genug weiter zu machen. Kann es zu gegebener Maßen kaum erwarten weiter zu machen.
Leider klingelt mein Wecker um 6 und deswegen musste Gestern erstmal Schluß sein. Aaaaber jetzt ist ja Wochenende und
da wir noch nicht sooo viel vorhaben bin ich guter Hoffnung weiter bauen zu können.

Als nächstes werde ich den "Boden" des Kanals einbauen, aus 6mm Depron, um ihn danach wie von Wolfgang beschrieben zu
Texturieren. Ausserdem bekommt die Brücke schon mal einen Stützpfeiler in der Mitte des Kanals und eine Treppe in dieses
brackige Gewässer hinab habe ich mir auch vorgenommen. Wenn dann noch Zeit ist schneide ich evtl. noch die Gebäudebases
aus der Depronschicht aus. Habe mich Heute Nacht gedanklich doch noch umentschieden sie nicht fest zu kleben um eine höhere
Flexibilität der Platte zu erzielen.

Also schauen wir mal was kommt =)

Ich werde euch weiter mit Bildern auf dem laufenden halten. Auch wenn ich die Größe selbiger nochmal korrigieren werde. Ich
stelle hier am Arbeitsplatz grade fest, dass sie für nicht 24" Wide Screen User doch etwas seeeehr groß geraten sind. Aber das
behebe ich nachher wenn ich Zuhause bin. =)

mfg Henning

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Fr 12. Dez 2008, 23:18 
Großmeister
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Eine weitere Bausession neigt sich dem Ende. Allerdings bin ich grade zu müde um noch meinen Baubericht zu verfassen. Das werde ich Morgen aber nach holen. Habe wieder viele Bilder gemacht.

Für den Moment habe ich meine bisherigen Bilder erstmal verkleinert, so dass man diesen Thread auch mit kleineren Monitoren anschauen kann und nicht so mega lange Ladezeiten hat.

Bevor ich aber nun ins Bett verschwinde, hier noch eine Momentaufnahme des jetzigen Projektes.

Die Plätze für die späteren Häuser sind nun ausgeschnitten, der Graben hat seine erste Platte mit Wassertextur erhalten, die ersten Bordsteine sind texturiert, ein
Krater ist entstanden und wurde eingebaut und ca. 70 % der kleinen Brücke sind fertig.

Viel Spaß beim anschauen, Morgen gibt es mehr.

mfg Henning

Aktueller Stand :

Bild

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Zuletzt geändert von Henning am Do 5. Mär 2009, 11:25, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Sa 13. Dez 2008, 01:19 
Diorama-Künstler
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Ah schön, auch gute Idee die Bilder zu verkleinern. Man kann ja immer noch alles gut erkennen so. Sieht ja nach einem gelungenen, fleißigen Abend aus. Eine kritische Anmerkung habe ich allerdings: Der Krater sieht aus wie ein Maulwurfshügel und nicht wie ein Granattrichter. Also als hätte da jemand von unten aus dem Boden kommend Erde aufgeworfen...und dabei hast du so viel Materialstärke da. Nur Mut! Buddel dich schön in die Platte rein, wofür schichtest du denn schon so dick die Lagen da! Und am Rand darf ja trotzdem was aufgeschichtet sein. Ansonsten nichts zu beanstanden und morgen direkt weiter bitte ;D
Da kannst du mir vertrauen, ich bin hier im Forum der Spezialist für Löcher (Oh mann war der schlecht :-X aber ein paar werden den Jokus wohl verstehen :P )


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Sa 13. Dez 2008, 19:21 
Großmeister
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Hehe Mörser, ich glaub dir gerne, dass du hier der "Erd"loch Spezialist bist. Du hast recht, der Krater sieht wirklich noch aus
wie ein Maulwurfshügel, hatte ich nicht drüber nachgedacht, da ich bisher ja nur auf einer Platte mit einer Höhenebene gebaut habe.
Habe das versenken des Kameraden mal auf die ToDo Liste gesetzt ! Danke für den Hinweis :coolman:

So, dann mache ich mich mal an den Bericht zu meinem 2. Bastelabend, also Gestern.

Ich habe mit etwas "Beinarbeit" begonnen und zuerst meinen Krater vorbereitet. Dazu habe ich mir vor Ewigkeiten einmal verschiedene
Gussformen gegönnt. Für alle die so etwas nicht haben, ich darf euch leider aus rechtlichen Gründen nicht raten bei Fantasyladen
die 3 Kratermodelle der Firma Amera für knappe 4 Euro zu bestellen, die sich zum ausgießen hervorragend eignen. Das wäre leider eine Anleitung
zum Raubkopieren derer Produkte. Sowas machen wir ja nicht. Aber auch so sind die Amera Produkte empfehlenswert, deswegen hier einmal
der direkt Link zu den Kratern die ich meine. Sie lohnen sich auch als nicht Schablonen! ;)

Ich jedenfalls began mein Werk mit dem befüllen meiner Schablone mit dünnflüssigem Gips. Dünn deswegen, weil er so besser in die Strukturen der Form läuft und
der Abdruck am Ende deutlich detailierter wird.

Bild

Dann habe ich das ganze ca 30 Minuten aushärten lassen, bevor ich Form und Abdruck von einander lösen konnte und schwups meinen fertigen Krater
hatte. Der sieht meiner Meinung nach besser aus als wenn man ihn selber baut ... und vor allem, man ist mit ca. 4 Minuten tatsächlichem Arbeitsaufwand
deutlich schneller ! =)

Bild

Während der Gips dabei war zu trocknen, machte ich mich daran die Flächen für meine späteren Geländefelder aus der obersten Schit Depron zu schneiden. Auf
diesem Wege sollte es mir später möglich sein, das Gelände auf meiner doch eher starren Platte einfach aus zu tauschen. Einziges Kriterium für spätere neue
Gländebases ist eine 5 mm Base, aus was auch immer, damit es sich nahtlos an meine Bürgersteige anfügt.

Ich nahm mir also mein Messer, diesmal tatsächlich ein scharfes, und begann testweise mit dem ersten Ausschnitt.

Bild

Das Ergebniss war zufrieden stellend, auch wenn ich mir ein Metall Linial der Länge 30cm gewünscht hätte. Mein Plastik Geodreieck mit seinen schwachen 15cm
eignet sich doch nur bedingt als Schnittkante, aber mit etwas Gefühl erreichte ich auch damit ein ordentliches Ergebniss.

Bild

Auf dem oben stehenden Bild ist die rechte Seite meiner Spielfeldkachel zu sehen. Hier sollen später ein Mauersegment am unteren Rand als Spielfeldbegrenzung und
oben ein richtiger Gebäudeblock stehen.

Dieses Bild zeigt die Kachel nachdem alle Felder ausgeschnitten wurden. Es sind nun die straßen frei und alle Plätze für Gebäudebases. Die Gebäudebase auf der Linken
Seite der Kachel reicht bis an den Kanal heran. Wer aus Hamburg stammt weis, wie toll Gebäude direkt an einem der Kanäle aussehen können ! =)

Bild

Als ich damit fertig war, musste ich zunächst unbedingt meinen Krater schon mal auf die Platte stellen und merkte recht schnell, wie wenig Platz ich eigentlich nur
hatte für das was ich mir auf diesen 60x60 cm vorgenommen hatte. Die Entscheidung dauerte nicht lange, ich schnitt kurzer Hand einen Bereich des Gehweges weg,
der mir ohne hin zu breit erschien.

Bild

Und passte darin den Krater ein.

Bild

Später werde ich den Krater dann noch im Boden versenken um den Eindruck eines Maulwurfhügels zu mindern! (Danke für den Tipp!) =) Ausserdem habe ich mir
die ausgeschnittene Depronplatte aufbewahrt, so habe ich später ziemlich exakt die Fläche des Gehweges zur Verfügung, der dem Beschuss zum Opfer fiel, um daraus
Schutteile zu bauen.

Nachdem der Krater "fertig" war, wurde es etwas kniffeliger, ich wagte mich an die Brücke. Mein erster Bau mit diesen Materialien, diesen Techniken und vor allem
diesen Anforderungen. Ich gebe zu Muffensausen gehabt zu haben ! =)

Als Vorbild diente mir dieses Bild. Auch wenn die Größe meiner Brücke deutlich kleiner war, so
gefiehl mir der Stil der Lombardsbrücke aus Hamburg doch ausgesprochen gut und ich war/bin der Meinung, dass dieser Stil gut in das Setting passt.

Ich entschied mich zuerst die Brückenbögen zu bauen, um eine Konstruktion zu haben, auf oder an der ich den ganzen Rest des Bauwerks orientieren konnte.
Ich nahm also mein Depron zur Hand und Zeichnete mir auf, wie der Brückenbogen in etwa aussehen sollte. Wichtig war mir, dass er über den Kanal hinaus reichte
um eine Art Träger zu haben. Die Vertiefungen für diese Träger schnitt ich aus dem Depron des Gehweges aus.

Für das erstellen der Rundung des Bogens benutzte ich eine CD als Vorlage, die geschickt Positioniert schöne Rundungen liefert, auch nicht Kreisförmige !

Bild

Aus der so entstehenden Form, fertigte ich noch ein zweites Bauteil an, die am Ende beide aufeinander gelegt so aussahen.

Bild

Nach dem ausschneiden der Trägerfassungen in den Gehwegsplatten ergaben diese beiden Teile den ersten wirklich erbärmlichen Eindruck meiner zukünftigen
Brücke !

Bild
(hier ist schon ein Prototyp des Pfeilers angebracht)

Um diesen Eindruck möglichst schnell wieder vergessen zu können, baute ich als nächstes die Fahrbahnplatte. Ebenfalls aus Depron 5mm, und schrägte die Enden
leicht an um den Anschein einer Rampe zu erwecken. Da Depron aber nicht sonderlich stabil ist, verstärkte ich diese Platte mit 4 Schaschlickspießen, die ich unter
die Fahrbahn klebte. Jetzt steht sogar ein 1,5 KG Paket Gips darauf, ohne das sich die Platte auch nur verbiegt.

Bild

Bild

Der nächste Schritt sollte sein die forderen Pfeiler zu bauen, und der Brücke so noch etwas mehr Gesicht zu verleihen.
Hierzu verwendete ich die 2cm Styrodurplatten. Ich zeichnete mit ein 1cm breites Stück auf und schnitt es ordentlich ab. Die Länge war entsprechend der Tiefe
des Kanals + den 5mm der Gehwegplatte gewählt !

Bild

Danach makierte ich mir auf der breiten Kante des "Pfeilers" genau die Mitte und flachte wieder mit einem scharfen Messer die von der Brücke weg zeigende Kante ab.

Bild

Jetzt schnitt ich mir die Gehwegsplatten für die Brücke. Denn auch hier sollte es Gehwege geben, zugegeben deswegen, damit auch Landraider und LemanRuss
mit ihren Seitenkuppeln über die Brücke passen ^^ ! Danach passte ich den Pfeiler an die Brücke an. Hierzu musste ich die Gehwegsplatten an den Enden etwas
einschneiden, aber auch das war kein Problem. Leider habe ich irgendwie keine Bilder davon gemacht, aber ich denke es ist eh selbst erklärend ! =)

Das Ergebniss sah dann so aus :

Bild

Als nächstes komplettierte ich dann den Pfeiler mit je einem weiteren Stück Styrodur, dass ich ebenfalls wieder an der Stirnseite anwinkelte.

Bild

Die beiden Stücke des Pfeilers verklebte ich sauber mit einander und schnitt auch hierzu die Gehwegplatte der Brücke zurecht.

Der nächste Schritt war die erste Wasserplatte im Kanal zu positionieren. Hierzu benutzte ich ebenfalls eine Depronplatte, die ich zuerst zuschnitt
und danach mit der RÜCKseite eines Bohres auf die von Wolfgang beschriebene Art und Weise texturierte, also einfach wild drauf los drückte.

Bild

Nachdem ich fertig war, legte ich diese Platte schon einmal in den Kanal.

Da ich ohne hin grade dabei war Texturen zu gravieren,machte ich mich als nächstes an die Gravur der Bordsteine. Zum einritzen nutzte ich einen
Kugelschreiber, da mir die Stärke der Rillen so am passensten erschien (Bleistift war mir zu schmal).

Bild

Es war zwar etwas fummel Arbeit grade die Schrägen des Gehweges ordentlich hin zu bekommen, aber bei diesem Schritt mochte ich mein Schulgeodreieck dann
doch plötzlich wieder ;)

Zu guter letzt nahm ich mir dann den Bogen der Brücke vor, der dem Vorbild entsprechend auch gemauert sein sollte.

Bild

Alles wieder zusammen gebaut (ich habe bis jetzt noch NICHTS von alle dem Geklebt um Fehler besser beheben zu können), sah das ganze dann so aus :

Bild

Den restlichen Abend verbrachte ich dann damit das erste Brückengeländer aus FBoard aus zu schneiden, was absolut gar nicht gut ging !
Hier einmal ein Bild der Vollständigkeit halber, ich habs Heute aber schon aus Depron neu gebaut ... deswegen spare ich mir die Details. Die kommen
dann mit dem Bericht zur Finallösung.

Es sei aber so viel gesagt, FBoard eignet sich aufgrund seiner 2 Pappschichten absolut und gar nicht für extremst filigrane Verwinkelungen! Es reisst ein,
wird fransig und doof. Auch mit sau scharfem Messer. Hier habe ich begriffen, warum Wolfgang solche sachen aus Sperrholz aussägt. Dazu fehlt mir nur
leider die Ruhe und das Können und leider auch ein Ort an dem ich Sägemehl produzieren kann. Ich bastel leider an meinem Schreibtisch in der Wohnstube ^^

Naja das Bild :

Bild

Mein einziges Fazit für diesen Bauabend ist die Erkentniss, dass FBoard für sehr filigrane Ausschnitte nicht geeignet ist. Ansonsten scheint soweit alles
geklappt zu haben, auch wenn ich mir nach dem bemalen des Models erhoffe, dass man einige Ecken und Kanten in dem Modell etwas weniger sieht.

So bis hier hin erstmal von mir, auch wenn ich Heute schon etwas weiter bauen konnte, darauf gehe ich dann in meinem nächsten Bericht ein, den ich euch hoffentlich
Morgen Abend zur Verfügung stellen kann.

lg Henning

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Zuletzt geändert von Henning am Do 5. Mär 2009, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: So 14. Dez 2008, 13:08 
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Zwischenstand nach dem Vormittag :

Bild

HowTo folgt später ;)

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Zuletzt geändert von Henning am Do 5. Mär 2009, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: So 14. Dez 2008, 15:11 
Diorama-Künstler
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wow, da hast du ja ordentlich Gas gegeben :coolman:

Ich find die Brücke sehr gelungen und die Idee mit den unterstützenden Schaschlik-Spießen schlichtweg genial!! :biggest:

Am beeindruckensten find ich aber, mit welcher Ausführlichkeit du deine Posts verfasst, die Sackgassen schilderst und dann die endgültige Lösung aufzeigst. Einfach toll :happy2:

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: So 14. Dez 2008, 21:14 
Großmeister
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Vielen Dank für die netten Worte ! =)

Hier kommt dann auch mein Bricht von Heute !

Zuerst waren die Geländer der Brücke an der Reihe, fiese fummel Arbeit ! Die Grundform ist zuerst aus Depron
ausgeschnitten. Da ich ja die Erfahrung gemacht hatte, dass FBoard sich dafür nicht eignete.

Bild

Der nächste Schritt war dann das aufzeichnen und ausschneiden der späteren Formen. Leider habe ich davon
kein Bild gemacht. Das Ergebniss sah dann aber so aus.

Bild

Als nächstes friemelte ich mir aus 1mm Pappe die Struktur für das Geländer, eine friemel Arbeit bei der ich leider
an meine Fingerfertigkeitsgrenzen stieß. Sauberer als abgebildet habe ich es leider trotz Schablone nicht hin bekommen.
Ich hoffe das sich das letztlich mit Farbe kaschieren lässt.

Bild

Bild

Bild

Diese Schritte führte ich einmal für jedes Geländer durch und verklebte die Ergebnisse am Ende mit einander. Hierfür nahm
ich Sekundenkleber, da ich wirklich schnell wollte das es fest wird und nicht nochmal verrutscht.

Bild

Jetzt verklebte ich den Großteil der Brückenkonstrucktion, so dass sie stabiler wurde, aber trotzdem noch abnehmbar blieb.
Nach diesem Schritt entschied ich dann, dass ich auf den Pfeilern noch eine Steinplatte haben wollte um das Gesamtbild ab zu
runden. Dazu schnitt ich eine entsprechende Platte aus Depron aus und klebte sie auf die Pfeiler.

Die fertige Brücke sah nun so aus.

Bild

Der nächste Arbeitsgang gehörte dem Krater. Dieser sollte ca. 5mm in die Platte versenkt werden, ausserdem musste noch
die Trümmerarie die beim Einschlag in den Gehweg entstand modeliert werden.

Die Vertiefung realisierte ich eher martialisch :

Bild

Schneiden, graben, wühlen, bis das ding rein passte ! :D

Danach zeichnete ich die Struktur des Gehweges auf die Platte, die ich für den Krater ausgeschnitten hatte.

Bild

Bild

So sollten die Bruchstücke am Ende noch realistischer aussehen.

Ich teilte danach die Platte in zwei Kreise, den äusseren Ring, also die Platten die nur vom aufkommenden Erdreich
ich die Höhe gedrückt worden waren und den inneren Kreis dessen Bruchplatten sich rund um die Einschlagstelle verteilt haben.

Bild

Auf diesem Bild sieht man schon die Schicht des hoch gedrückten Gehweges.

Hier dann auch die einzelnen Trümmer, die weg geschleudert wurden.

Bild

So neben bei gravierte ich noch die restlichen Gehwegplatten, verklebte sie und flachte deren Kanten zur Straße hin ab.
Ich füllte den Kanal mit Depronplatten zuende aus, wozu ich aus Geiz Reste benutzte, deswegen die noch teilweise unsaubere
Form. Nach der Bemalung sollte das aber nicht mehr zu sehen sein.

Der letzte Schritt war für Heute das "betonieren" der Straße. Dazu verwendete ich Grundiermaße aus 1/4 Leim, 1/4 Farbe (Antrazit) und 2/4 Vogelsand.
Leider habe ich mir viel zu viel davon angerührt, ich brauchte für die Strasse doch deutlich weniger als zuerst gedacht. Also verfugte ich damit dann auch
gleich die Kanalbodenplatten um nicht sooo viel zu verschwenden. Sollte das nach dem bemalen mistig aussehen, werde ich dort einfach noch kleine
Sandbänke aufschütten, die in einem solchen Straßenkanal nicht selten sind, solange es kein Hochwasser gibt.

Jetzt trocknet grade die Grundiermasse, ich kann wegen dem schlafenden Sohn keinen Föhn zur beschleunigung einsetzen, also gehe ich nun wohl
mit meiner Frau aufs Bett, die mich dieses Wochenende hat so fantastisch viel basteln lassen =)

Mein heutiger Endstand sieht wie folgt aus :

Bild

Spätestens Donnerstag komme ich dazu weiter zu bauen und ab Freitag habe ich ZWEI Wochen Urlaub ! =)

so far Henning

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Zuletzt geändert von Henning am Do 5. Mär 2009, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Mo 15. Dez 2008, 08:34 
Gelände-Profi
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Beiträge: 171
Wohnort: Österreich :)
Also ich würde ja die Bruchstücke am Krater etwas anders ausehen lassen, da es sich ja um einzelne Steinplatten handelt würd ich eher ganze Platten nehmen, die im der Mitte oder öfter zerbrochen wären...


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Mo 15. Dez 2008, 08:47 
Großmeister
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Hmmm ... das wäre durchaus eine Überlegung. Allerdings habe ich die Platten schon fest geklebt, Querschnitte könnten in der Tat aber gut aussehen, bisher habe ich ja nur längs Brüche drin, da wo die Platten sich aufgrund der Erhebung trennen mussten. Ich werde Heute Abend mal schauen ob sich das nachträglich noch machen lässt, ohne alles neu ausschneiden zu müssen (Depron = teuer und wird langsam knapp ^^).

Viel mehr maltretiert mich die Frage, was ich nun mit den Wänden meines Kanals anstelle ... die Styrodurplattenstruktur so lassen, mit einem Hauch Grundiermaße bestreichen und so eine Betonwand simulieren oder doch eher nochmal glätten und dann eine gemauerte Struktur einritzen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Ersteres finde ich stimmiger im Setting, letzteres passt besser zur Brücke und sieht ausserdem klasse aus ...

Was würdet ihr mir raten ?

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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Mo 15. Dez 2008, 18:10 
Großmeister
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Registriert: Mi 10. Dez 2008, 15:05
Beiträge: 723
Wohnort: Seester bei Elmshorn, bei Hamburg
Nachtrag zu Gestern :

Wenn man zu viel Grundiermaße angefertigt hat, einfach Frischhaltefolie über das Gefäßspannen, mit Krepband fixieren und kühl lagern,
nach 24h habe ich noch immer Maße mit gleicher Kosistenz.

_________________
"Das sieht kompliziert aus, das funktioniert bestimmt!"


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 Betreff des Beitrags: Re: W40k - Stadtkampfplatte im Bau
BeitragVerfasst: Mo 15. Dez 2008, 21:24 
Kleinteile-Bastler

Registriert: Mi 13. Feb 2008, 12:24
Beiträge: 36
Wohnort: Konstanz
Hallo Gleichgesinnter,

deine Platte wird mit sicherheit ein Augenschmeichler und die Ausfühlichkeit deines Tut-WIP Berichts ist absolut Klasse.

Freue mich schon auf die ersten Bilder mit Bemalung( jaja meine fehlen auch noch ih weiß..).

Gruss Billingsly

_________________
Jede Arbeit, die es wert ist getan zu werden ist es wert gut getan zu werden.

Mein aktuelles WIP 40K Projekt


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