Tutorial: Kleine Mauerruine 3 (für Anfänger)

Dies ist das dritte von drei kleinen Einsteiger-Tutorials, die drei unterschiedliche Wege zeigen, eine kleine Eckruine zu basteln. In der dritten Variante wird die Mauer aus zwei dickeren Pappstücken gebaut und dann mit Steinen beklebt.


VORBEREITUNG:


Die dritte Ruine verzichtet komplett auf Styrodur und wurde stattdessen mit (Schaum-)Pappe gebastelt. Diese Pappe ist etwa 0,5 cm dick und hat einen Kern aus einer aufgeschäumten Masse, die von zwei Pappschichten eingeschlossen ist. Diese Pappe könnt ihr z.B. in Geschäften für Architekturbedarf oder teilweise auch in Bastelläden, manchmal sogar in Baumärkten, kaufen.

Statt der Schaumpappe könnt ihr aber auch jede andere Pappe verwenden, die etwas dicker ist. Wellpappe bekommt man z.B. überall nachgeschmissen. Allerdings solltet Ihr bei der Wellpappe darauf achten, dass Ihr am Ende die Kanten mit Spachtelmasse versiegelt, sonst kann man später „in“ die Mauer hinein schauen.
Alles in allem braucht Ihr für diese Ruine:

– Schaumpappe (oder Wellpappe + Spachtelmasse – z.B. Moltofil)
– normale, dünnere Pappe, z.B. von Cornflakes-Packungen
– eine alte CD/DVD
– Leim
– (Vogel-)Sand
– (Aquarium-)Kies
– Abtönfarbe (weiß, schwarz)
– statisches Grasstreu

PS. Noch eine kleine Anmerkung: Einige Dinge habe ich in der Beschreibung für die erste Ruine genauer erklärt und werde mich daher hier etwas kürzer fassen. Falls also irgendwelche Fragen aufkommen, schaut doch erstmal im Tutorial der ersten Ruine.

 


STEP 1:


Zuerst schneidet man aus der Schaumpappe drei Stücken zurecht: zwei Mauerteile und eine Bodenplatte. Bei einem Mauerteil habe ich noch den kaputten Rahmen eines Fenster mit eingearbeitet und in die Bodenplatte habe ich mit dem Cutter-Messer ein Steinplattenmuster geschnitten. Allerdings sollen die Steine nicht mehr wie neu aussehen, schließlich handelt es sich um eine Ruine.


STEP 2:


Diese drei Teile werden dann im Rechten Winkel mit Leim zusammen auf die CD/DVD geklebt. Falls Ihr mit Wellpappe arbeitet, solltet Ihr jetzt alle Kanten ordentlich mit der Spachtelmasse versiegeln, damit man später nicht den Hohlraum in der Pappe sieht.


STEP 3:


Leider sieht das Ganze jetzt noch nicht so richtig nach Mauer aus, daher kommt nun die Pappe ins Spiel. Diese wird in kleine Rechtecke geschnitten und dann nach und nach von innen und außen auf die Mauern geklebt. Dabei gibt es eigentlich keine festen Regeln – Hauptsache, es sieht am Ende nach Mauer aus. Um das Fenster habe ich beispielsweise kleine Quadrate geklebt, die aus dem Rest der Mauerstruktur hervor stechen und somit einen Fensterrahmen andeuten sollten.


STEP 4:


Nun braucht das Base wieder ein wenig Sand und Geröll und dann wären wir auch schon wieder bei der Bemalung. Wie gehabt: Erst schwarz,…


STEP 5:


…dann grau…


STEP 6:


…und im letzten Schritt wieder mit einem sehr, sehr hellen grau. Und gerade in diesem Schritt gilt wieder: weniger ist mehr.


STEP 7:


Zum Abschluss folgt wieder Begrünung. Und auch hier wieder wie gehabt: Ordentlich Leim auf die entsprechenden Stellen, dann statisches Gras darauf, schön festdrücken und warten.