Tutorial: Kleine Mauerruine 2 (für Anfänger)

Dies ist das zweite von drei kleinen Einsteiger-Tutorials, die drei unterschiedliche Wege zeigen, eine kleine Eckruine zu basteln. In der zweiten Variante wird die Mauer aus einzelnen, aus Styrodur geschnittenen Steinen gebaut.


VORBEREITUNG:


Wie bei der ersten Ruine brauchen wir auch für diesen Mauerrest nicht viel:

– etwas Styrodur
– eine alte CD/DVD
– Leim
– (Vogel-)Sand
– (Aquarium-)Kies
– Abtönfarbe (weiß, schwarz)
– statisches Grasstreu.

PS. Noch eine kleine Anmerkung: Einige Dinge habe ich in der Beschreibung für die erste Ruine genauer erklärt und werde mich daher hier etwas kürzer fassen. Falls also irgendwelche Fragen aufkommen, schaut doch erstmal im Tutorial der ersten Ruine.

 


STEP 1:


Die CD/DVD dient auch bei dieser Ruine wieder als Base. Die Mauerreste werden wie bei der ersten Ruine wieder aus Styrodur gefertigt, allerdings habe ich sie dieses mal „gemauert“. Dafür schneidet man das Styrodur einfach in lange Streifen und diese dann wiederum in kleine Quader.
Das Pappstück braucht man nur, um das Loch in der Mitte des Rohlings zu überdecken. Dabei spielt es keine große Rolle, was für Pappe man nimmt. Wichtig ist nur, dass ihr einen rechten Winkel in die Pappe schneidet, um den ihr später die Mauerecke baut.

Noch ein Tipp, den ich hier nicht berücksichtigt habe: Wenn ihr mehrere der Steine leicht zwischen den Händen reibt, werden die Ecken weniger spitz und kantig, was bei einer Ruine meist besser aussieht.


STEP 2:


Jetzt klebt man einfach Stück für Stück die Mauersteine aufeinander. Das muss nicht unbedingt ordentlich aussehen, schließlich handelt es sich um eine Ruine.
Allerdings merkt man spätestens beim Zusammenkleben, warum diese Technik nur für kleinere Mauern geeignet ist: Ohne teures Werkzeug ist es nur schwer möglich, die Steine alle gleichgroß zu schneiden. Bei kleinen Ruinen fällt das nicht weiter auf, aber große Gebäude werden dadurch krumm und schief.

PS. Der Becher mit Sand hat nichts weiter mit der Ruine zu tun. Beim Bau hatte sich die Pappe am Boden leicht gewellt und der Becher dient nur zum Beschweren.


STEP 3:


Nachdem das Grundgerüst der Mauer stand, habe ich wieder Geröll drum herum geklebt. Dieses besteht aus Steinresten (Styrodur-Steine), Kies und Sand. Danach wurde alles mit schwarzer Abtönfarbe grundiert.


STEP 4:


Nach der Grundierung folgt wieder das Trockenbürsten. Zuerst mit wenig grauer Farbe auf dem Pinsel und nur leichtem Druck.


STEP 5:


Danach wieder mit sehr, sehr hellem Grau und mit nur ganz, ganz wenig Farbe.


STEP 6:


Damit wäre die Ruine schon fast fertig. Es fehlt nur noch das statische Grasstreu, das wieder mit Leim festgeklebt wird.
Wer möchte, kann sein Gelände noch weiter verzieren, z.B. mit Moos oder kleinen Plastikpflanzen. Davon gibt es genügend im Baumarkt (Aquariumbedarf, Deko-Abteilung) und wenn man sich die Teile genau ansieht, wird man feststellen, dass sich auch aus großen Pflanzen häufig viele kleine machen lassen. Ich gehe allerdings immer sehr sparsam damit um, da ein kleines Gelände auch sehr schnell überladen aussehen kann.